Der Waldsauerklee – besser als jede Wetter-App
Viel Beachtung bekommt der Waldsauerklee in der Regel nicht. Dabei schmeckt er ziemlich gut und weißt auch noch einige spannende Besonderheiten auf, die man ihm vielleicht so gar nicht zugetraut hätte.
Viel Beachtung bekommt der Waldsauerklee in der Regel nicht. Dabei schmeckt er ziemlich gut und weißt auch noch einige spannende Besonderheiten auf, die man ihm vielleicht so gar nicht zugetraut hätte.
Als ‚die erste des Frühlings‘ lässt sich der botanische Name der Schlüsselblume primula veris übersetzen. Daneben existieren zahlreiche weitere Namen wie Himmelsschlüssel, Fastenblümel, Eieräuglein, Kraftblume, Frauenschlüssel oder Arznei-Schlüsselblume, die viel über ihre Bedeutung im Volksglauben, aber auch in der traditionellen Europäischen Medizin verraten.
Unkraut? Gibt´s nicht! Sogenannte Unkräuter wie Brennnessel, Giersch, Löwenzahn und Vogelmiere sind wichtige Nahrungsquellen und Lebensräume für allerlei Insekten und andere Tiere und daher wichtig für Artenvielfalt und Umwelt. Diese Unkräuter sollten außerdem fixer Bestandteil einer gesunden Ernährung sein, denn ihr Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen liegt in der Regel weit höher als der von Kulturobst und -gemüse.
Wenn Bär im Namen steckt, muss Power drin sein Normalerweise bin ich gar nicht so verrückt nach Bärlauch. Dieses Jahr hatte ich aber Lust darauf, einiges mit dem wohl beliebtesten Wildkraut der Deutschen auszuprobieren. Ein Highlight ist für mich dabei das Bärlauch-Walnuss-Baguette nach Streusel.
Aufessen statt Unkraut jäten ist die Devise bei der gewöhnlichen Vogelmiere (stellaria media).
Die letzten Tage waren so mild und sonnig, dass die Natur regelrecht einen Entwicklungsschub hingelegt hat. Auf dem Spaziergang konnte ich mich jedenfalls über so einige junge Wildkräuter freuen.
Wenn die Temperaturen morgens derzeit noch um den Gefrierpunkt liegen, kommt ein wärmendes und stärkendes Frühstück gerade recht.
Es braucht zugegebenermaßen etwas Glück, um dieses faszinierende und schöne Naturphänomen im Wald zu entdecken.
Ich finde, es ist an der Zeit, dass bei Desserts Kräuter nicht länger die Rolle der überflüssigen Dekoration spielen, die leise am Tellerrand vor sich hinwelkt und letztendlich im Biomüll landet.
„Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt“.